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Überschwemmungen an Elbe, Donau, Rhein und Weser?
Wir stehen vor dem Klima-Knall


Schock-Fotos beweisen!
Die Arktis schmilzt
Denver – Der Schock-Beweis: Das Eis um den Nordpol schmilzt rasend schnell!

Links die Satellitenaufnahme von 1979: Das Eis reicht bis an die Küste Sibiriens, nur ein kleiner blauer Fleck ist frei.

Rechts ein aktuelles Bild: Das Eis hat sich mehrere tausend Kilometer zurückgezogen. Wie Forscher nach der Auswertung neuester Satellitendaten errechneten, gab es am 19. September 5,27 Millionen Quadratmeter Meereis. Das waren 20 Prozent weniger als im Durchschnitt der letzten Jahre. Der Schwund entspricht 1,3 Millionen Quadratkilometern oder etwa der vierfachen Fläche Deutschlands. Es war der niedrigste Stand seit Beginn der wissenschaftlichen Aufzeichnungen 1978.

 

Hamburg – Alarm! Der große Klima-Schock rückt unerbittlich näher. Das weltberühmte Max-Planck-Institut stellte gestern seine Weltklima-Studie vor. Auch Deutschland trifft es gnadenlos: Sommerdürren, Sintflutregen, Wälder sterben.

Wissenschaftler des weltbekannten Max-Planck-Instituts für Meteorologie haben gestern einen alarmierenden Report vorgelegt:

Die Welt steht vor einem riesigen Klima-Knall! Auch Deutschland wird es treffen – gnadenlos!

Kein Schnee mehr in den Alpen? Monatelange Sahara-Dürre zwischen Konstanz und Stralsund? Gigantische Unwetter? Überschwemmungen an Elbe, Donau, Rhein und Weser?

Vielen Deutschen wird unser Klima schon seit Jahren immer unheimlicher. Doch was der weltweit einmalige Hochleistungscomputer des Deutschen Klimarechenzentrums an Daten auswarf, macht selbst hartgesottene Wetter-Profis sprachlos: Das Klima wird sich in diesem Jahrhundert in immer rasanterem Tempo ändern!

Die Erdtemperatur schnellt um vier Grad hoch, die Meeresspiegel steigen rund um den Globus um dreißig Zentimeter, bei der Nordsee können es sogar 43 Zentimeter sein.

Alles präzise Berechnungen auf den ersten 1000 Seiten eines Reports für die Uno, gestern von Wissenschaftlern des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie vorgestellt.

An dem Report arbeiteten weltweit 1000 Wissenschaftler. Der vollständige Bericht des „Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen“ (IPCC) geht 2007 an alle Regierungen – als Leitfaden für politische Entscheidungen.

„Der Mensch hat einen großen, bislang nie dagewesenen Einfluß aufs Klimageschehen“, so Dr. Erich Roeckner, wissenschaftlicher Leiter der Modellrechnungen für den IPCC-Report.

Die Verbrennung von Holz, Kohle, Öl stößt viel zuviel Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre, heizt sie auf.

Die düsteren Szenarien der Max-Planck-Experten für die nächsten Jahrzehnte:

Sommertemperaturen in Europa steigen auf über 30 Grad. Dauerdürre in Spanien. Auch Südafrika und Australien trifft es schwer.

Weniger, dafür aber extrem intensive Regenfälle. Gefahr von Hochwasserkatastrophen!

Winter werden milder. Regen statt Schnee. Von der Nordsee drängen immer öfter Atlantikstürme aufs Land.

Bis 2100 sind alle Alpengletscher abgeschmolzen! Bedeutet: zuerst gewaltige Überschwemmungen. Danach könnte z. B. der Rhein nur noch ein von natürlichen Quellen gespeistes Flüßchen sein.

In der Karibik und im Golf von Mexiko wüten Monster-Hurrikans.

Die meisten Wälder verkraften die Klimaveränderung nicht. Professor Dr. Jochen Marotzke: „Die Forstwirtschaft wird in fast allen Teilen der Erde andere Baumarten anpflanzen müssen.“

Und die Eisbären? Sie können nicht mehr über ihre Eisschollen wandern. „Das Meereis der Arktis schmilzt in den Sommermonaten komplett weg“, hat Dr. Roeckner errechnet. Die Raubtiere müssen anderswo nach Beute suchen.

Können wir noch etwas ändern?

„Politiker müssen genau hinhören, was wir hier sagen“, warnt Professor Dr. Guy Brasseur, einer der Hauptautoren des Reports. „Die Emissionsbelastung muß weltweit gesenkt werden. Auf jeden Fall werden wir uns an nicht mehr vermeidbare Ereignisse anpassen müssen.“


So gefährlich steigt der Meeresspiegel bis 2100

Die Grafik zeigt den von den Wissenschaftlern vorhergesagten Anstieg des Meeresspiegels. Von blau (fast gar nicht) über gelb (mittelmäßig) bis rot (stark), die Maßangabe ist in Meter (Beispiel: Nordsee ca. 0,43 m). Die Unterschiede innerhalb eines Meeres erklären sich durch Strömungen.

 

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